Pressemitteilung
ÖDP Fränkisches Thüringen wünscht Nicole Kreußel maximalen Erfolg
Einzige Herausforderin bei der Stadtratswahl in Bad Rodach
Nicole Kreußel - Foto: ÖDP
Martin Truckenbrodt, Vorsitzender des ÖDP Regionalverbandes Fränkisches Thüringen, wünscht Nicole Kreußel maximalen Erfolg bei der Bürgermeisterwahl am 8. März 2026 in Bad Rodach (Landkreis Coburg). Sie ist die einzige Herausforderin des Amtsinhabers Tobias Ehrlicher (SPD). Nicole Kreußel war bis Juli 2025 die erste Stadträtin der ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) in Hildburghausen gewesen. Sie hat auch einen bedeutenden Anteil an der Abwahl des ehemaligen Hildburgerhäuser Bürgermeisters, Tilo Kummer (BSW, damals Die Linke), dem heutigen Thüringer Umweltminister. Dazu Truckenbrodt: „Nicole war für unseren kleinen Landesverband in Thüringen als sehr aktives Parteimitglied ein schmerzlicher Verlust gewesen. Wir gönnen jedoch sehr gerne unseren oberfränkischen Nachbarn eine wirklich gute Bürgermeister-Kandidatin!“.
AfD und BSW bekunden für sich Armutszeugnisse im Landkreis Coburg
Truckenbrodt, gebürtiger Coburger, seit 2004 im Landkreis Sonneberg wohnhaft und 2019 Coburger Landratskandidat der ÖDP, geht weiterhin auf die Landrats- und die Kreistagswahl im Landkreis Coburg ein: „Für mich war es 2019 sehr bitter gewesen, mit meinem Wahlergebnis noch hinter dem politisch völlig inkompetenten Kandidaten der AfD zu landen, auch wenn ich wusste und weiß, dass dies lediglich der politischen Stimmung geschuldet war. Dass die AfD nun dieses Jahr diese Person als Bürgermeister-Kandidat in Neustadt bei Coburg und gleichzeitig keinen Landrats-Kandidaten aufstellt, kann ich nur als Armutszeugnis der selbsternannten einzigen Oppositionspartei Deutschlands werten. Im Stimmung machen ist diese Partei sehr erfolgreich, beim Leisten, bei der Übernahme von politischer Verantwortung, jedoch ein völliger Ausfall. Unser Sonneberger AfD-Landrat schafft auch nicht mehr, als sich ständig mit fremden Federn zu schmücken. Dass das BSW keine Kreistagsliste für den Landkreis eingereicht hat, ist das nächste Armutszeugnis. Mit dieser noch sehr jungen Partei geht es bereits schon wieder bergab. Da nützen deren vielen Verbandsgründungen der letzten Monate nichts. Dass das BSW dieses Jahr den vorzeitigen Wiedereinzug in den Landtag in Brandenburg schafft, ist wohl als sehr fraglich zu bezeichnen. Wenn diese Partei dann 2029 in Sachsen und in Thüringen ebenfalls wieder aus den Landtagen und aus dem EU-Parlament geflogen ist, wird das BSW dann schon wieder Geschichte sein. Die undemokratischen 5%-Sperrklauseln halten die ÖDP seit mehr als 40 Jahren vom Einzug in Landtage und Bundestag ab. Die Anzahl unserer kommunalen Mandate wächst jedoch kontinuierlich. In den Kommunalparlamenten ist die ÖDP für ihre wichtigen konstruktiven und immer wieder auch kritisch hinterfragenden Beiträge allgemein sehr geschätzt.“ Die ÖDP hat aktuell etwa 530 kommunale Mandate in zehn Bundesländern, davon acht in Thüringen. In Bayern hat sie mit etwa 420 Mandaten mehr kommunale Mandate als FDP und Die Linke. Weiterhin ist die ÖDP seit 2014 mit einem Sitz im EU-Parlament vertreten. Die Europaabgeordnete der ÖDP, Manuela Ripa, Mitglied der EVP-Fraktion, vertrat kürzlich das gesamte EU-Parlament bei der internationalen Artenschutzkonferenz (CITES CoP20) in Usbekistan.

